wieder Medaille und zwar Bronze...

Müde aber hochzufrieden mit den erreichten Erfolgen kehrten die deutschen Volleyballerinnen und Volleyballer am 29.Mai von den Europameisterschaften in Bozen/ITA nach Deutschland zurück. Mit der Bronzemedaille der Damen hatte man im Vorfeld schon gerechnet. Die Herren übertrafen mit den gewinn der Silbermedaille die in sie gesetzten Erwartungen bei weitem! Insgesamt 14 Mannschaften bestritten zunächst in zwei Vierer- bzw. Dreiergruppen die Vorrunde. Die deutschen Damen hatten es in ihrer Gruppe mit Dänemark und Norwegen zu tun, die ihnen nicht annähernd gefährlich werden konnten. Fast weniger gefordert als im Training marschierten sie mit zwei klaren 3:0-Siegen ins Viertelfinale, in dem sie auf die finnischen Damen trafen. Diese wurden ebenfalls klar mit 3:0 geschlagen und mit den Erreichen des halbfinales erfüllten die Spielerinnen des DGS zunächst ihr Soll. Gegner im Halbfinale war die Ukraine, gegen die man schon im Jahr zuvor bei den Weltspielen in Sofia unterlegen war. Zum ersten Mal während dieser EM ernstlich gefordert, zeigten die deutschen Damen Nerven und verloren überraschend deutlich mit 0:3, wobei der dritte Satz sogar zu null abgegeben wurde. Diese Niederlage steckten die deutschen Spielerinnen recht gut weg, so dass abschließend in einem so spannenden 5-Satz-Krimispiel gegen die Belorussinnen die Bronzemedaille gewonnen werden konnte. Mit den dritten Platz hat die deutsche Damenmannschaft die Erwartungen erfüllt. Es bleibt jedoch festzustellen, dass der Abstand zu den dominierenden Mannschaften Europas, der Ukraine und Russland größer geworden. Bis zu den 1997 in Dänemark stattfindenden Weltspielen soll der Rückstand zur absoluten Spitze verringert bzw. wettgemacht werden. Notwendige Voraussetzung dafür ist unbedingter Trainingsfleiß und so werden die Trainerinnen Silvia Laug und Micky Luckner nur noch Spielerinnen nominieren, die regelmäßig bei hörenden Mannschaften bzw. eingesetzt werden.

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